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01.04.2014, 20:23 Uhr | FNP - Judith Dietermann Übersicht | Drucken
Verkehrskonzept für die Nordweststadt

Ein Verkehrs- und Lärmschutzkonzept für das neue Wohngebiet der Nordweststadt, die schnelle Sanierung der Reuter-Schulen und eine Infoveranstaltung zur RTW-Planung - drei Anträge verabschiedete der Ortsbeirat.



Nordwesten


Für ein plausibles Verkehrskonzept - inklusive der Erschließung mit dem öffentlichen Nahverkehr oder über Fuß- und Radwege - soll die Stadt bei den Planungen für das Neubaugebiet westlich der Nordweststadt sorgen. Das beschloss jetzt der Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) und stimmte dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Westlich der Nordweststadt" ansonsten zu. Zudem soll das typische Wechselspiel von Block- und Einfamilienhausbebauung der Nordweststadt auch auf dem neuen Areal fortgesetzt werden.

Wie genau die Erschließung und Bebauung des rund zehn Hektar großen Areals aussehen wird, das konnte Birgit Rogge vom Stadtplanungsamt indes noch nicht sagen. "Wir sind noch ganz am Anfang", erklärte sie. Zunächst gehe es erst einmal um die Umnutzung der Sport-, Grün- und Erholungsflächen in Wohngebiete.

260 bis 340 Wohnungen

Ob für die dann folgende Bebauung einer der Gewinner-Entwürfe des Wettbewerbs zur "behutsamen Weiterentwicklung der Nordweststadt" verwendet werde, sei noch nicht sicher. Alle Preisträger hätten gute Ansätze gezeigt. "Von der Art der Bebauung hängt die Zahl der Wohnungen ab. Die kann zwischen 260 und 340 liegen. Das entscheidet sich allerdings viel später. Wie auch der Lärmschutz", so Klenk. Sie wies auf den vier Meter hohen Lärmwall hin, der zwar im Zuge des Autobahnausbaus geplant sei, aber "wohl keinen positiven Einfluss" auf das Neubaugebiet habe. Das sieht auch der Ortsbeirat so, fordert ein Lärmschutzkonzept und möchte frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.

Ebensolche Einigkeit herrschte im Stadtteilgremium beim Thema Ernst-Reuter-Schulen, die neben der dringenden Gebäudesanierung weiterhin auf den Neubau der Turn- und Schwimmhalle warten.   

Neubau bald umsetzen

Verabschiedet wurde deswegen ein gemeinsamer Antrag der CDU- und SPD-Fraktion. Darin fordern sie den Magistrat auf, die Realisierung der mit 43,5 Millionen Euro im Haushalt eingestellten Maßnahmen zügig durchzuführen sowie alle anderen nötigen Arbeiten - inklusive dem Bau der Sportstätten - schnellstmöglich zu realisieren. Zudem solle unbedingt darauf geachtet werden, dass den Reuter-Schulen durch den Erweiterungsbau der benachbarten Europäischen Schulen kein Grundstück verloren gehe. 

Das Interesse an der neuen Planungsvariante der Regionaltangente West (RTW), die ab Praunheim entlang der A 5 durch das Urselbachtal nach Niederursel führen soll, ist groß - mehr als 80 Bürger kamen kürzlich zu einer Infoveranstaltung nach Alt-Niederursel. Da zum Teil "falsche Informationen im Umlauf" seien und noch viel Unkenntnis über das RTW-Projekt herrsche, beantragte die CDU, die Stadt solle im betroffenen Stadtteil Niederursel über die Grundlagen, den derzeitigen Stand und die nächsten Schritte des RTW-Projektes berichten. Das sahen die anderen Fraktionen genauso und stimmten dem Antrag zu.



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