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22.12.2013, 18:32 Uhr | FNP Übersicht | Drucken
Ein sportlicher Schritt nach vorn

Lange haben die Bewohner der Nordweststadt auf die Senioren-Fitness-Anlage im Martin-Luther-King-Park gewartet - nun ist sie endlich da. Fertig ist der Parcours allerdings noch nicht, für mehr Sicherheit fehlt der Fallschutzbelag, den die Stadt im kommenden Jahr aufbringen will.

Nach mehr als zwei Jahren steht sie endlich - die Senioren-Fitness-Anlage im Martin-Luther-King-Park. Damit sind die Irrungen und Wirrungen um den geeigneten Standort vergessen, sieben Sportgeräte warten auf die Senioren. Benutzt werden dürfen sie allerdings erst 2014 - offiziell eröffnet ist die Anlage nämlich noch nicht.


Martin-Luther-King-Park - Nordweststadt
Die ersten sportlichen Senioren haben die Fitnessgeräte im Martin-Luther-King-Park schon für sich entdeckt. Sie ignorieren das nasskalte Winterwetter und testen die silberfarbenen Sportgeräte auf Herz und Nieren. Da stört es auch nicht, dass der sportliche Parcours eigentlich noch gar nicht fertig ist. Ein Klettergerüst in der Ecke ist noch mit Metallzäunen abgesperrt. Es sind übrigens nicht nur Senioren, die sich an diesem Nachmittag auf der Wiese neben dem Durchgang zum Hammarskjöldring tummeln - auch Kinder haben die Fitness-Anlage für sich entdeckt und toben sich auf den Geräten aus.

110 000 Euro investiert

Auf einer Fläche von 285 Quadratmetern entsteht seit Oktober ein wahres Paradies für sportliche Senioren. Brust-, Bein- und Cross-Trainer, Twister- und Oberkörperergometer, eine Dehnstation sowie eine schwebende Plattform, die das Gleichgewicht schult, bietet der Parcours. Aus insgesamt sieben Geräten besteht der abwechslungsreiche Kurs, 110 000 Euro hat er gekostet. Die von vielen Senioren gewünschte Toilettenanlage war finanziell nicht umsetzbar.

Auch wenn die Senioren-Fitness-Anlage fertig aussieht, für die Benutzung freigegeben ist sie noch nicht. Es fehlt nämlich noch ein wichtiges Detail. "Wir brauchen einen Fallschutz. Der Kunststoffbelag, wie er auch auf Spielplätzen verlegt wird, schützt die Senioren nicht nur bei Stürzen, er sorgt auch dafür, dass das Gelände nicht so schnell verschleißt", erklärt Heike Appel vom Grünflächenamt, warum die jetzt vorhandene wassergebundene Decke nicht ausreicht.

Im Frühjahr gehts weiter

Aufgebracht werden könne die nötige Kunststoffdecke allerdings erst bei wärmeren Temperaturen. Mindestens acht Grad muss das Thermometer über mehrere Tage anzeigen, dann ginge alles ganz schnell. "Das eigentliche Aufbringen des Fallschutzes dauert nicht länger als einen Tag", so Appel.

Bei einem warmen Januar könnte der Parcours vielleicht schon bald fertig sein, ansonsten müssten sich die Senioren noch bis zum Frühjahr gedulden. Das letzte Wort habe der TÜV, der die fertiggestellte Fitness-Anlage auf ihre Sicherheit prüfen und abnehmen muss. "Bis dahin ist die Anlage noch eine Baustelle und sollte aus Sicherheitsgründen bitte noch nicht genutzt werden", appelliert Heike Appel an das Gefahrenbewusstsein der Senioren.

Mit der Fertigstellung der Senioren-Fitness-Anlage in der Nordweststadt, der vierten Anlage im Frankfurter Stadtgebiet, gehen mehr als zwei Jahre voller Irrungen und Wirrungen zu Ende. So lange kämpfte der Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) nämlich für den Bewegungsparcours, auch gerne als Seniorenspielplatz bezeichnet.

Der Standort Martin-Luther-King-Park wurde von der Stadt geprüft und als nicht geeignet beurteilt. Der Untergrund sei dort so verdichtet, dass Wasser nicht abfließen könne, sondern sich auf den Wiesen staue. Ein Ausweichstandort westlich der Rosa-Luxemburg-Straße war schnell gefunden.

Die Pläne für die Anlage wurden im Ortsbeirat vorgestellt und als gut befunden. Dann ruderte das Grünflächenamt wieder zurück. Man könne die Anlage doch im Martin-Luther-King-Park bauen, nicht alle Flächen in der Grünanlage seien ungeeignet. "Es war ein klassisches Missverständnis", teile damals das Grünflächenamt mit. In einem Ortstermin einigten sich Stadt und Ortsbeirat auf den jetzigen Standort: die Wiese am Durchgang zum Hammarskjöldring, nahe der Bushaltestelle Eduard-Bernstein-Weg.


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